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Kategorie: Fischen : Angelschein
 
Heutzutage ist eigentlich nur empfehlenswert einen Angelschein zu besitzen,
denn es entspannt total wenn man angelt.

Auf den Privatseen ist es manchmal ein wenig zu teuer öfters angeln zu gehen.

Dagegen, wenn Sie ein Mitglied in einem Angelverein sind, dann kann man kostenlos an den Zuständigen Gewässern angeln.
 
 
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Kategorie: Fischen : Angeln - Sportfischen
 
Sportfischen (Angelsport), das als Freizeitbeschäftigung von Frauen und Männern betriebene Angeln von Fischen in freien oder gepachteten Gewässern.

Voraussetzung ist in den meisten Ländern der Besitz eines gültigen Sportfischereischeins, der durch eine Prüfung erlangt werden kann. Überprüft wird das Wissen um die Fische im Allgemeinen, deren waidgerechte Behandlung, Schonzeiten und Mindestmaße. Man unterscheidet beim Sportfischen nach Art des Köders und des Angelplatzes, so kennt man das Fischen mit Kunstködern (Spinnfischen), das Fischen mit natürlichen Ködern (Fischen, Maden, Würmern, Larven, Teig, Weizen, Mais usw.), das Küsten- oder Brandungsangeln, das Meeresangeln (auch Hochseefischen) und das Fliegenfischen (mit künstlichen, Insekten nachgebildeten Ködern).

Beim Sportfischen gibt es zwei Arten des sportlichen Wettkampfs: das Casting (ein Ziel- und Weitwerfen) und das Wettfischen. Beim Wettfischen in stehendem oder fließendem Gewässer und auf dem Meer werden verschiedene Wettbewerbe nach Zeit ausgetragen; es wird die Anzahl der gefangenen Fische, das Gesamtgewicht des Fangs und das Gewicht des schwersten Fisches prämiert. Das Casting ist ein Turniersport für Damen und Herren, der heute nur noch auf dem Land ausgetragen wird. Es besteht aus wettkampfmäßigen Ziel- und Weitwürfen mit der Spinn- und Fliegenrute. Das Casting hat seinen Ursprung in England und den USA, wo bereits 1882 die ersten Wettkämpfe ausgetragen wurden. Gerade für das Spinn- und Fliegenfischen ist das exakte Werfen des Köders eine wichtige Voraussetzung. Man geht davon aus, dass sich das Casting aus derartigen Trockenübungen entwickelt hat.


Fischerei
"Sportfischen," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2007
http://de.encarta.msn.com © 1997-2007 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
 
 
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Kategorie: Fischen : Dreh- und Angelpunkt: Schwedische Hüttendörfer
 
Wenn sich der Herbst mit bunten Blättern von seiner schönsten Seite zeigt, gibt es genügend Gründe, noch einmal den Alltag hinter sich zu lassen und die letzten warmen Sonnenstrahlen in den schwedischen Wäldern zu genießen. Hüttendörfer bieten auch im September und Oktober Aktiv-Urlaub in malerischer Natur abseits von Stress, Lärm und Hektik.

Westlich des Vätternsees bei Tidaholm liegt die Ferienanlage Hökensås. 45 freistehende und komfortable Holzhäuser garantieren den Gästen auf dem weitläufigen Gelände Ruhe und Erholung. Durch die Nähe zum Naturreservat Hökensås mit seinen vielen Seen finden Hobbyfischer hier ein herrliches Anglerparadies. Im gutsortierten Angelshop können Ausrüstung geliehen und Angelscheine erworben werden. Für das selbstgefangene Abendessen steht außerdem eine separate Fischküche bereit, in der der Fang gesäubert und in Kühltruhen gelagert werden kann. Aber auch "Waldläufer" kommen hier auf ihre Kosten: Ein Netz aus markierten Wanderwegen führt durch die unberührte Natur und bietet die perfekte Kulisse zum Joggen, Wandern, Fahrrad fahren oder Nordic Walking.

Die beliebte Hüttenanlage Säfsen liegt oberhalb des Säfsensees im Südwesten Dalarnas ­ ein Outdoor-Gebiet, das besonders Familien mit Kindern anspricht: Zu den Aktivitäten vor Ort gehören Insel- und Elchsafaris, Kanukurse, Angel- oder Tagesausflüge an den Siljansee, Mountainbiken, Wandern und Reiten. Nach einem erlebnisreichen Tag in der wilden und ursprünglichen Natur wärmt ein Lagerfeuer und traditionelle Gerichte warten auf kleine und große Abenteurer. Die 200 Holzhäuser liegen über den Hang verteilt und bieten einen wunderbaren Ausblick über den See.

Ebenfalls in der Provinz Dalarna aber nördlich des Siljasees gelegen finden Erholungssuchende die Ferienhäuser von Orsa Grönklitt. Die 250 freistehenden Holzhütten sind im Dalarna-Stil gebaut und weit über die Anlage verstreut. Der bekannte Bärenpark, mit seinen wilden Tieren wie Luchse, Wölfe und natürlich Bären, grenzt direkt an die Ferienanlage. Von hier aus haben Gäste einen fantastischen Blick über das riesige Wildmarkgebiet sowie über den nahen Orsasee. Pilzesammler werden besonders im September fündig. Freunde des Nordic Walkings können in dem weitläufigen Gelände immer wieder neue Routen entdecken. Auch kulturell Interessierte finden hier Abwechslung: Ausflüge nach Mora am Siljansee oder nach Nysnäs, dem Ursprungsort der geschnitzten roten Dalarna-Pferde, sind lohnende Ziele.

Bereits die Anreise ist erholsam:
Von Kiel geht es um 19.30 Uhr mit der Stena Line Fähre über Nacht nach Göteborg. Nach der Ankunft am nächsten Morgen um 9.00 Uhr fahren die Gäste mit dem eigenen PKW ausgeruht weiter in das jeweils gebuchte Hüttendorf. Hökensås liegt 160 Kilometer, Säfsen 360 Kilometer und Orsa Grönklitt 520 Kilometer von der schwedischen Hafenstadt entfernt. Schon auf der Fahrt zum Urlaubsziel zeigt sich die farbenfrohe, schwedische Natur von ihrer besten Seite und entspannten Ferien steht nichts mehr im Weg.
 
 
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Kategorie: Fischen : Netzfischerei
 
Man kennt üblicherweise eine aktive Netzwischerei und eine passive Netzfischerei.

passive Netzfischerei besteht aus Treibnetze und Stellnetze, die wie senkrechte stehende Vorhänge ausgelegt werden. Der obere Rand des Netzes ist mit Schwimmern versehen, der untere mit Gewichten beschwert. Wenn diese mehr wiegt als der Schwimmer, dann wird das Netz sich auf dem Grund des Meeres aufgesetzt.

Wenn diese nicht so schwer ist, dann schwebt das Netzt an der Oberfläche des Gewässers. Passive Netzfischerei ist wenn sich die Fische in dem Netz von alleine verfangen.

Man fängt mit den Treibnetzen üblicherweise solche Fische wie Dorsch, Lachs, Makrelen und Heringe.

Man verwendet dafür auch des öfteren Spiegelnetze, Dreiwandnetze und Gaddernetze. Die bestehen aus mehreren Netzen.

Das eigentliche Fangnetz ist engmaschig. Diesen ist ein- oder beidseitig ein weitmaschiges Spiegelnetz vorgehängt. Der durch die weiten Maschen schwimmende Fisch verfängt sich im losen, ihn sackförmig umhüllenden Innengarn, wobei die Außennetze ein Entweichen verhindern.

Bei der aktiven Netzfischerei werden Schleppnetze wie Käscher eingesetzt. Die nur in Oberflächenschichten verwendete Ringwade wird gezielt gegen optisch oder mit Echolot wahrgenommene Schwärme wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Sardinen, Heringe und Sprotten eingesetzt. Diese werden mit einem schnellen Boot umfahren, das von einer stationären Boje oder einem Beiboot ausgehend auf einer Kreisbahn ein bis zu 500 m langes Netz ausfahren lässt, dessen Obersimm an Schwimmern an der Wasseroberfläche gehalten wird und dessen Untersimm 50 bis 100 m in die Tiefe hängt. Wenn das Boot seinen Ausgangspunkt wieder erreicht hat, sodass der Schwarm im Inneren der nach unten noch geöffneten Ringwade eingeschlossen ist, wird der Untersimm mittels einer Schnürleine zusammengezogen. Das nun geschlossene Netz wird mit einem Powerblock soweit eingeholt, bis die im napfförmigen Netz zusammengedrängte Beute ausgeschöpft werden kann.

Die Schleppnetze sind große trichterförmige Beutel, die entweder von einem oder zwei Booten an zwei nachgeschleppt werden. Der Netzmund wird dadurch offen gehalten, dass Schwimmer den oberen Rand der Netzöffnung heben und Gewichte den unteren Rand nach unten ziehen. An der Kurrleine sind Scherrbretter angebracht, die nach außen driften, damit das Netz zu den Seiten hin offen bleibt. Beim Baumnetz wird der Netzmund durch einen waagerechten Baum offen gehalten. Das in der Heringsfischerei verwendete pelagische Schwimmschleppnetz, meist von zwei Booten geschleppt, arbeitet in jeder gewünschten Tiefe. Die Grundschleppnetze gleiten mit dem Grundtau und dem Unterblatt mit den sogenannten Steerk über Grund und nehmen alles auf, was in den Bereich des Netzmundes gelangt. Der Einsatz von Grundschleppnetzen setzt saubere, von Hindernissen freie Böden voraus.



 
 
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Kategorie: Fischen : Angelschein und Angelkarten in Dänenmark
 
Ein Angelschein ist erforderlich fürs Angeln in allen natürlichen dänischen Gewässer, Seen und Auen. Der Angelschein, der für ein Jahr gilt, ist erhältlich bei den Postämtern. Es besteht auch die Möglichkeit, Tages- oder Wochenkarten zu lösen. Auch die örtlichen Fremdenverkehrsbüros sowie größere Angelgeschäfte können Karten ausstellen.

Der Angelschein kostet für ein Jahr DKK 125 (€ 16,5), für eine Woche DKK 90 (€ 12) und für einen Tag DKK 30 (€ 4). Personen unter 18 Jahre und über 65 Jahre brauchen keinen Angelschein.

Das Fischrecht in dänischen Seen und Flüsschen ist privat, oft aber an örtliche Anglervereine verpachtet. Deswegen werden für alle Süssgewässer Angelkarten verkauft. Die Preise sind: DKK 40-150 (ca. € 6-20) pro Tag und DKK 100-350 (ca. € 13-45) pro Woche. Dazu kommt der obenerwähnte Angelschein. An vielen Seen hat man die Möglichkeit, kleinere Boote zu mieten.

Die örtlichen Touristbüros informieren ausführlich übers Süßwasserangeln und geben oft selbst die Angelkarten aus. Es obliegt dem einzelnen Angler, sich über evt. Angeleinschränkungen, Verbote und Schutzmaßnahmen zu informieren.
 
 
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Kategorie: Fischen : Rutenarten
 
Teleskoprute ist eine der meist verbreiterten Angelruten. Die ist sehr bequem mit zu nehmen, denn so eine Angelrute hat ca. 3 bis 4 m Länge, daher ist es sinnvoll so eine Angelrute um vielfaches verkleinern zu können. Ob solche Angelruten auch qualitativ den modernen Standards entsprechen bleibt natürlich fraglich. Denn bei Angelruten spielt die Belastbarkeit eine der wichtigsten Angelruten. Desto trotz wird findet eine Teleskoprute häufig eine Anwendung bei den Anglern.

Steckrute

Bei der Steckrute handelt es sich um eine Angelrute. Da aber heute die Ruten meistens eine Länge von mehreren Metern haben, muss die Rute zu Transport- und Aufbewahrungszwecken verkleinert werden können. Bei der Steckrute hat man das Problem gelöst indem man sie in mehrere Segmente von ca. 80-200 cm teilt, welche in der richtigen Reihenfolge zusammengesteckt werden können, da sie zur Spitze hin dünner werden. Dadurch reduziert sich die Transportlänge auf ca. Segmentlänge. Diese Art der Teilung hat relativ große Segmente, wodurch die Aktion und Belastbarkeit der Rute im Gegensatz zur Teleskoprute relativ gut sind. Auch ist hier, anders als bei der Teleskoprute, die Anzahl der Schnurlaufringe relativ hoch, was auch die Belastbarkeit unterstützt. Trotz ihrer immer noch relativ großen Transportlänge ist sie deshalb sehr beliebt.




Bologneserute

Eine Bologneserute entspricht einer teleskopierbaren Stipp- bzw. Kopfrute. Allerdings besitzt sie hochabstehende Schnurlaufringe und einen Rollenhalter für eine Stationärrolle.

Der Vorzug dieser Rute ist, dass man analog einer Stipprute angeln kann, jedoch bei schwereren und kampfstarken Fischen direkt mit der Rollenbremse auf Fluchten reagieren kann. Bei einer herkömmlichen Stipprute wird hier ein innenliegendes Gummi zur Abfederung benötigt.

Des Weiteren kann man eine bevorzugte Angeldistanz direkt und flexibel wählen. Das heißt, man kann die komplette Montage mit der Strömung weiter abtreiben lassen oder verkürzt direkt unter der Rute fischen.

Die Längen dieser Ruten liegen bei 5 bis 8 Metern.



Eisangelrute

Eisangelruten sind sehr kurze Angelruten, die speziell für das Eisangeln (Angeln durch ein Loch im Eis) gebaut werden. Sie sind in der Regel nur zwischen 30 und 50 cm lang und haben eine empfindliche Spitze.

Die Eisangelrute wird auch als Pimpelrute oder einfach nur als Pimpel bezeichnet.



Feederrute

Eine Feederrute ist eine Angelrute welche hauptsächlich zum Feederfischen eingesetzt wird.

Feederruten sind Ruten mit einem eher kräftigen Rutenblank und (sehr) feinen Spitzen aus Glaß- oder Kohlefaser, welche ausgetauscht werden können. Der kräftige Blank wird zum Werfen der mitunter sehr schweren Futterkörbe (bis zu ca. 250g) benötigt, die feine Spitze dient der Bisserkennung. Beim Feedern wird die Montage auf Grund gelegt und die Schnur gestrafft. Beisst nun ein Fisch, so erkennt man dies durch ein Zittern oder Rucken der Spitze in Schnurrichtung (90°-Winkel zwischen Schnur und Spitze erforderlich). Da eine zu feine Spitze auch durch Wind oder Stömung bewegt wird und eine Bissanzeigte dadurch unmöglich ist, gibt es zu jeder Rute verschiedenstarke Wechselspitzen, mit welchen die Rute den Wetter- und Gewässerverhältnissen angepasst werden kann. Man unterscheidet Light- und Heavy- Feederruten. Erstere sind für den Einsatz in Seen bzw. im Uferbereich gedacht und besitzen ein geringes Wurfgewicht sowie eine durchgehende Aktion (Biegekurve). Zweitere eignen sich hauptsächlich für strömende Gewässer bzw. die Fischerei auf große Distanz. Ihre Aktion ist daher eher steif bzw. stabil.




Grundangelrute

Grundangelruten sind Angelruten für das Angeln mit dem Grundblei oder Futterkörbchen. Grundruten haben normalerweise ein hohes Wurfgewicht, im Extremfall wie beim Brandungsangeln bis 200 oder 300 Gramm.

Grundangeln werden unter anderem zum Fang von Karpfen genutzt.



Karpfenrute

Karpfenruten (Grundruten) zum Grundangeln auf Karpfen sind meist 2-teilig und weisen eine Länge von 330 bis 390 cm auf. Höherwertige Karpfenruten werden i. d. R. aus Kohlefaser hergestellt. Es werden häufig keine Wurfgewichte angegeben, sondern nur eine Testkurve. Diese gibt an, welches Gewicht nötig ist, um die Rute zu einem Viertelkreis zu biegen. Die Einheit für das benötigte Gewicht wird in englischen Pfund (lb) angegeben. Die Testkurven erreichen Werte von ca. 1 1/2 lbs. bis 3,5 lbs. Umrechnungstabellen zwischen Testkurve und Wurfgewicht sind in vielen Fachgeschäften einsehbar. Grundsätzlich kann man sagen, je größer die zu fangenden Fische oder je weiter der Angelplatz entfernt liegt, desto höher sollte die Testkurve gewählt werden.

Hochwertige, handgearbeitete Karpfenruten können Preise von 500,- € und mehr erreichen. Dies ist jedoch von der verwendeten Kohlefaserqualität und den Rutenringen abhängig.




Matchrute

Als Matchrute (engl. match – Wettkampf) und Kampfrute wird eine Angelrute bezeichnet, die meist aus drei Teilen besteht. Sie wird speziell für die Friedfischangelei verwendet und kommt ursprünglich aus England (Großbritannien). Sie besitzt häufig eine Spitzenaktion, biegt sich also nur im oberen Drittel, und ist mit einer Vielzahl hochbeiniger Ringe ausgestattet. Die üblichen Längen liegen zwischen 3,60 m bis 4,20 m. Dadurch, dass Matchruten im Vergleich zu Allroundruten sehr viele Ringe besitzen, ist es möglich verhältnismäßig dünne Schnüre zu verwenden. Die im Normalfall durch den Fisch auf die Sehne ausgeübte Kraft wird bei einer Matchrute auf die vielen kleinen Ringe verteilt. Diese drei Eigenschaften, relativ große Länge, Spitzenaktion und dichte Beringung mit kleinen Ringen machen eine Matchrute aus und für Wettkämpfe, in denen es darum geht in kurzer Zeit viele kleine Fische zu fangen, so beliebt.



Pilkrute

Die Pilkrute ist eine kräftige, meist kurze Rute, die für den Fischfang von einem Boot oder Kutter aus genutzt wird.

Beim Pilkfischen wird ein Paternoster oder ein so genannter Pilker (eine Art schwerer Blinker) senkrecht ins Wasser - je nach Zielfisch bis zum Gewässergrund - herunter gelassen. Wenn der Fisch gehakt ist wird er durch Heben der Pilkrute und anschließendes Einkurbeln der Schnur zur Oberfläche befördert. Bei diesem Einholen und Landen des Fisches ist die Rute mitunter starker Belastung ausgesetzt und muss daher ein steifes Rückgrat besitzen. Es ist ratsam - besonders bei der Landung größerer Fische - ein Gaff zur Hilfe zu nehmen.



Stipprute

Die Stipprute ist eine Angelrute, die für gewöhnlich zum Fang von Friedfischen verwendet wird. Eine Ausnahme stellt das Tippangeln dar, bei dem eine Kunstfliege an der Stipprute angeboten wird.

Es gibt sie in beringter oder unberingter Ausführung. Ihr Vorteil gegenüber anderen Ruten liegt darin, dass sie meist in Längen von mehr als 5 Meter genutzt werden, erreicht werden dank moderner, leichter Materialien, wie Kunststoffen mit Kohlefasern (CFK), Längen bis zu 16 Metern. Beringte Ruten sind immer teleskopierbar, d. h. ausziehbar. Die Schnur erhält man über eine kleine Stationärrolle, welche an der Rute befestigt wird. Unberingte Ruten gibt es sowohl in telekopierbarer Ausführung, als auch als Steckrute, d. h. die einzelnen Teile können in der richtigen Reihenfolge ineinandergesteckt, bzw. auseinandergenommen werden. Da man hierbei keine Rolle einsetzt, muss die Schnur an der Rutenspitze befestigt werden. Das geschieht über verschiede Knotentechniken. Die Länge der Schnur richtet sich im allgemeinen nach Rutenlänge und Rutenart. Bei einer Teleskoprute ist die Schnur stehts so lang wie die Rute selbst, da man sonst den Fisch nicht vernünftig landen , d. h. keschern kann. Bei einer Steckrute ist es möglich auch Schnüre zu benutzen, die kürzer als die Rute sind. Beim Biss eines Fisches werden einfach die untersten Segmente der Rute abgebaut, bis sie genauso kurz ist wie die Schnur. Je kürzer die Schnur, desto punktgenauer kann man angeln. Da man ohne Rolle keine Schnurreserven hat um einen zu starken Fisch durch "Schnurgeben" müde zu machen, wird ein Gummiband zwischen Rutenspitze und Schnur eingesetzt. Weitere benötigte Materialien sind eine kleine Pose und ein kleiner Haken, sowie kleine schnurbeschwerende Spaltbleie.



Tori-Leine

Eine Tori-Leine (von jap. tori - Vogel) ist eine beim berufsmäßigen Hochseefischen parallel zur Angelleine ins Wasser gelassene Leine zur Abschreckung von Seevögeln.

Während die mit hunderten bis tausenden von Ködern versehene Angelleine ins Wasser gelassen wird, soll die die mit flatternden Bändern versehene Tori-Leine Vögel von den mit Haken versehenen Ködern fernhalten. Dadurch verhindert sie effizient den Beifang dieser Vögel und stellet so einen wichtigen Beitrag zum Vogelschutz dar. Da die Tori-Leinen, obwohl einfach und billig, nur von sehr wenigen Hochseefischern benutzt werden, fallen der Hochseefischerei noch immer jährlich etwa 300.000 Seevögel, darunter ein Drittel Albatrosse zum Opfer. ACAP, ein Abkommen zum Schutz von Albatrossen und anderer Sturmvögel, verpflichtet die Mitgliedsstaaten, die Verwendung der Tori-Leinen durchzusetzen.



Winkelpicker

Ein Winkelpicker ist auch eine Angelrute.

Sie weist für gewöhnlich eine Länge von 2,40 m bis 3,00 m auf und besitzt eine sehr feine, meistens neonfarbene Spitze, die zur Bisserkennung dient.

Um den Biss bestmöglich zu visualisieren, wird die Rute in einem Winkel von ca 120° zum Schnurverlauf aufgestellt. Wenn die Schnur nun gespannt wird, sind selbst sensibelste Bisse aufgrund der zuckenden Spitze erkennbar. Bebleit wird die Montage mit einem Laufblei, so dass der Fisch nur die Spitze der Rute als Widerstand wahrnimmt. Die bekanntere Feederrute funktioniert nach dem selben Prinzip, ist jedoch länger und stärker.

Bewährt hat sich der Winkelpicker in der Fluss- und speziell in der Kanalangelei, da der Angler hier sehr nah am Ufer sitzen kann und weite Würfe nicht notwendig sind. Der Winkelpicker wurde in England erfunden und brachte es in Holland zur Hochkonjunktur. In Deutschland wurde die feine Grundrute im Trend des Wettangelns (bzw. Hegefischens) zusammen mit beispielsweise dem Setzkescher in den späten 1970er und 1980er Jahren populär. Seitdem ist sie fester Bestandteil des Rutendepots von Friedfisch- und Matchanglern, die es auf Brassen, Güstern, Rotfedern und Schleien abgesehen haben.

 
 
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Kategorie: Fischen : Der Urlaub mit Angerute in Tschechien
 
Viele Touristen kommen in die Tschechische Republik der Fische und des Fischens wegen. Für die Einhaltung von Vorschriften, denen das Angeln unterliegt, sorgen mehrere Vereinigungen bzw. Institutionen, so der Tschechische Angelverband, der Mährische Angelverband, die Staatlichen Wälder, die Wälder im Besitz der Armee, das tschechische Umweltministerium sowie etliche weitere selbständig registrierte Anglervereinigungen.

Die Angelerlaubnis erhalten Sie von der zuständigen Behörde bzw. Organisation, unter deren Verwaltung das jeweilige Gewässer fällt; vorzulegen ist der staatliche Angelschein. Dieser gilt für ein Revier, eine Region oder aber das Territorium der Wirksamkeit des Angelverbades, je nach dem, wo man zu angeln gedenkt. Die Angelerlaubnis kann sich auf einen, zwei, sieben bzw. vierzehn Tage, einen Monat, ein halbes Jahr bzw. ein Jahr erstrecken.

Den staatlichen Angelschein stellt nach Vorlage des Reisepasses das Kreis-, Stadt- oder Gemeindeamt aus. Seine Gültigkeitsdauer kann sich auf einen bzw. zwei Tage, auf eine Zeit, die kürzer ist als ein Jahr, oder auf ein Jahr belaufen. Jugendlichen unter 15 Jahren wird prinzipiell nur eine einmalige Angelerlaubnis ausgestellt.

Die Angelreviere werden grundsätzlich in fließende Gewässer, in denen Fische der Familie der Lachsfische geangelt werden, und in ruhende Gewässer, in denen Raubfische und Friedfische (Karpfen) geangelt werden, unterteilt.
Beliebte fließende Gewässer:

Die Moldau bei České Budějovice, die Otava bei Sušice, der Lipno-Stausee, die Střela, die Iser bei Harrachov, die Kamenice oberhalb von Děčín, der Oberlauf der Adler, die March.
Ruhende Gewässer:

Ruhende Gewässer:

Die Talsperren Orlík und Lipno, der Stausee Hněvkovice, die Elbe nahe der Staatsgrenze, die Stauseen Mušovské nádrže, Slezska Harta, Nechranice, Skalka bei Cheb, Hracholusky.
Die Angelsaison:

In den fließenden Gewässern wird vom 16.April bis Ende November geangelt. Vom 18.März bis zum 14. Juni dauert die Schonzeit für die ruhenden Gewässer. In geschlossenen ruhenden Gewässern (Stauseen, Seen, in ruhigen Flussarmen, Wasseraugen, Erdbrüchen und Teichen) endet die Schonzeit schon am 30. April. In ausgewählten ruhenden Gewässern ist das Angeln ganzjährig gestattet. Raubfische werden in ruhenden Gewässern in der Zeitspanne vom 15. Juni bis zum Jahresende geangelt.
 
 
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