Als Startseite eintragen   Zu Favoriten hinzufügen
 
Angelschein - Fischereischein » Rund ums Angeln » Multiplikatorrolle
Auswahl
Angeln und Mehr
Angelschein Forum
Angelschein
Angelschein Nachrichten
 
Kalender
«    April 2007    »
MoDiMiDoFrSaSo
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
Top Nachrichten
Die Umfrage
Haben Sie einen Angelschein bzw. einen Fischereischein ?

Ja klar !
Nein
Noch nicht, bald aber !
Nein, will ich auch nicht !
Nachrichten Archiv
Juni 2008 (3)
September 2007 (4)
August 2007 (4)
Juli 2007 (3)
Juni 2007 (2)
Mai 2007 (3)
April 2007 (6)
März 2007 (1)
Februar 2007 (5)
Januar 2007 (4)
Dezember 2006 (2)
November 2006 (3)
Letzte Nachrichten
» Angelschein
» Angelschein
» Angelschein machen
» Angelschein - Fischerei ...
» Angeln - Fischfang
» Putin und Bush wollen g ...
» Angeln - Sportfischen
» Fischerei
» Angelrute
» Dreh- und Angelpunkt: S ...
» Freizeitfischer angeln ...
» Netzfischerei
Statistik


Zufällige Nachrichten
» In den Binnenseen von S ...
» Wie Sie richtig angeln ...
» Angelschein machen
» Komm mit, lass uns ange ...
» Angelrute
» Freizeitfischer angeln ...
» Angelschnur
» Treibnetzfischerei
» Angeln - Sportfischen
» Angelschein und Angelka ...
» Das Ende der Kabeljau-F ...
» Fischerei
Angelschein.org Nachrichten
Angelschein
Information
Auf unserem Portal finden Sie nützliche Informationen zum Thema Angelschein. Alle Informationen auf unserem Portal stehen unseren Besuchern absolut kostenlos zu Verfügung und ohne lästigen Kaufaufforderung. Alle Angaben sind trotz sorgfältige Prüfung ohne Gewähr. Fischfinder

Rund ums Angeln : Multiplikatorrolle
 
Als Multiplikatorrolle oder als Abkürzung auch Multirolle wird die erste Art von Angelrolle bezeichnet, bei der der sich die Spule mit Hilfe einer Übersetzung schneller dreht als die Kurbel.

Verbreitung

Dieser Rollentyp wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden. Bei der Multirolle dreht sich die Spule sowohl beim Einkurbeln der Schnur als auch beim Auswerfen des Köders. Sie unterscheidet sich somit grundlegend von der Stationärrolle, welche in Deutschland nach wie vor wesentlich beliebter ist als die Multirolle. Dies liegt vor allem daran, dass viele Angler den Wurf mit der Multirolle scheuen, bei dem sich, bedingt durch die hohe Drehzahl der Spule beim Werfen, bei ungeübten Anwendern leicht Perücken bilden können.

In Ländern wie den USA oder Skandinavien, wo hauptsächlich Kunstköder benutzt werden, fischen fast alle Angler mit Multirollen. Im Zuge des Booms der Vertikal- und Jerkbaitangelei greifen jedoch auch deutsche Angler vermehrt zu diesen Rollentypen. Grob unterteilen kann man die Multirollen in Wurfmultis, die überwiegend bei der Wurfangelei mit Spinnködern (Spinnfischen) Verwendung finden und "normale" Multis. Moderne Wurfmultis verfügen über Reibungsbremsen und Fliehkraftbremsen, welche das Werfen damit sehr einfach und angenehm gestalten. Oft kann man sogar größere Wurfweiten als mit der Stationärrolle erreichen.

Handhabung

Köderkontakt und Drillgefühl sind mit der Multirolle wesentlich intensiver als mit der Stationärrolle, weshalb Experten schon lange darauf schwören. Sie sind meist mit einer Schnurführung ausgestattet, welche die Schnur ordentlich auf die Spule verteilt und auch gute Würfe zu ermöglichen. Diese Rollen haben fast immer eine Sternbremse, welche an der Kurbel angebracht ist sowie über einen sog. „tumbbar“, eine Art Knopf, der mit dem Daumen zu bedienen ist und die Spule fürs Werfen in den Freilaufmodus schaltet.

Die Handhabung ist damit noch einfacher als mit einer Stationärrolle, bei der man immer beide Hände benötigt, um die Rolle wurfbereit zu machen. Die „normalen“ Multirollen werden im Normalfalle immer dort eingesetzt, wo eine Multirolle aufgrund ihrer konstruktionsbedingten Robustheit von Vorteil ist. Typische Beispiele hierfür sind etwa das Tiefseeangeln in Nordeuropa und das sogenannte Big Game Angeln auf große Meeresraubfische wie Marlin, Hai und Thunfisch. Oft verfügen diese Rollen nicht über eine Schurführung, da sie den gewaltigen Belastungen beim Fang extrem kämpferischer Meeresfische bei Verwendung von teilweise bis zu 60 Kilogramm (130lbs)tragenden Schnüren nicht oder nicht lang genug standhalten würden. Normale Multis mit Sternbremsen werden vor allem beim Fischen auf kleine bis mittlere Grundfische verwendet.

Beim Schleppfischen dagegen werden meist Hebelbremsen benutzt, selbst bei relativ leichten Gerätezusammenstellungen (12, 16, 20, 30 lbs IGFA class). Die Hebelbremse ist während des Drills deutlich einfacher und gefühlvoller zu verstellen als die klassische Sternbremse. Überdies verfügt eine Rolle mir Hebelbremse über größere Bremsscheiben, welche nicht so leicht überhitzen. Ein großer Vorteil, wenn man bedenkt, daß schon ein mittlerer Thunfisch oft über 200m Schnur in einem Zuge von der Rolle nimmt und dabei Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h erreicht.

 
 
 
 
 
  • Angelschnur
  • Rutenarten
  • Spinnrute
  • Fliegenrute
  • Grundfischen
  •  
     
     (Stimmen: 0)
    Kommentare (0)  Drücken
     
     
    Kommentar hinzufügen