Als Startseite eintragen   Zu Favoriten hinzufügen
 
Angelschein - Fischereischein » Rund ums Angeln
Auswahl
Angeln und Mehr
Forum
Angelschein
Nachrichten
 
Kalender
«    Dezember 2008    »
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
Top Nachrichten
Die Umfrage
Haben Sie einen Angelschein bzw. einen Fischereischein ?

Ja klar !
Nein
Noch nicht, bald aber !
Nein, will ich auch nicht !
Nachrichten Archiv
Juni 2008 (3)
September 2007 (4)
August 2007 (4)
Juli 2007 (3)
Juni 2007 (2)
Mai 2007 (3)
April 2007 (6)
März 2007 (1)
Februar 2007 (5)
Januar 2007 (4)
Dezember 2006 (2)
November 2006 (3)
Letzte Nachrichten
» Angelschein
» Angelschein
» Angelschein machen
» Fischereischein
» Angeln - Fischfang
» Putin und Bush wollen g ...
» Angeln - Sportfischen
» Fischerei
» Angelrute
» Dreh- und Angelpunkt: S ...
» Freizeitfischer angeln ...
» Netzfischerei
Statistik


Zufällige Nachrichten
» Angelschein
» Fische
» Fliegenrute
» In den Binnenseen von S ...
» Freizeitfischer angeln ...
» Fischerei
» Langleinen-Fischerei
» Fische
» Gemeinsame Fischereipol ...
» Süsswasserangeln in Nor ...
» Der Urlaub mit Angerute ...
» Fischer - Angler
Nachrichten
Informationen
Information
Auf unserem Portal finden Sie nützliche Informationen zum Thema Angeln. Alle Informationen auf unserem Portal stehen unseren Besuchern absolut kostenlos zu Verfügung und ohne lästigen Kaufaufforderung. Alle Angaben sind trotz sorgfältige Prüfung ohne Gewähr. Fischfinder
online bei BAB-Berufsbekleidung Berufsbekleidung
natürliche Potenzmittel

Kategorie: Fischen : Angelrute
 
Eine Angelrute hilft einem Angler den Fischfang auszuüben.

Es gibt unterschiedliche Arten von Angelruten und die werden aus verschiedenen Stoffen hergestellt. Die meisten werden aus Kohlefasern, Glasfaser oder Kevlar produziert. Die Angelrute sollte nach Möglichkeit nicht so schwer und biegsam sein.

Es gibt Steckruten und Teleskopruten, die eignen sich für verschiedene Zwecke. Diese Angelruten unterscheiden sich in Unterkategorien wie Bologneserute, Eisangelrute, Feederrute, Grundangelrute, Karpfenrute, Fliegenrute, Matchrute, Pilkrute, Spinnrute, Stipprute – wird auch als Kopfrute bezeichnet, Winkelpicker.

Fischfang wird auch öfters gewerblich genutzt.
 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Freizeitfischer angeln mehr Dorsch als angenommen
 
Hobbyangler holen Dorsch in so großen Mengen aus der Ostsee, dass dies Auswirkungen auf den Bestand und seine Bewirtschaftung hat. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Ostseefischerei Rostock. Droht nun ein Angelverbot in der Schonzeit oder eine personenbezogene Höchstfangmenge?

Freizeitfischer fangen nach Erkenntnissen des Instituts für Ostseefischerei Rostock (IOR) Dorsch in so großen Mengen, dass dies Auswirkungen auf die Bewirtschaftung des Bestandes hat. In den vergangenen drei Jahren bewegten sich ihre Fangmengen jeweils zwischen 20 und 50 Prozent der kommerziellen Dorschfänge, sagte Christopher Zimmermann, Biologe beim IOR. Die erhobenen Daten seien wichtig, um künftig die Dorschbestände und Fangquoten besser berechnen zu können. Es müsse nun nach politischen Möglichkeiten für einen fairen Interessenausgleich zwischen Freizeitangler, der kommerziellen Fischerei und der Wirtschaft an der Küste gesucht werden, sagte Zimmermann.

Im Jahr 2004 landeten die deutschen Berufsfischer 5750 Tonnen Dorsch an, 2005 waren es 7000 und im vergangenen Jahr 7500 Tonnen. Diese Mengen lagen ungefähr im Bereich der Fangquoten für Deutschland. Freizeitfischer fingen im gleichen Zeitraum jährlich zwischen 2000 und 3500 Tonnen Dorsch. Für die von der EU in Auftrag gegebene IOR-Studie wurden in diesen Jahren Daten von rund 67.000 Freizeitfischern ausgewertet.
Der größte Teil der privaten Fangmengen sei von Bootsfischern an Land gebracht worden. „Dies sind Einzelpersonen und entsprechend schwer zu befragen“, sagte Zimmermann. Rund 30 Prozent der Fänge gingen auf Rechnung von Kutteranglern, die Plätze auf Schiffen mieten. „Da kann es passieren, dass ein Angler mit 25 Kilo Dorsch das Boot verlässt.“ Angler, die beispielsweise an Seebrücken oder an den Küsten im Wasser stehen, würden weniger als 20 Prozent der zusätzlich zu den von Fischern angelandeten Dorsch-Fangmenge erzielen.

Es gebe nun mehrere Möglichkeiten, diese Ergebnisse umzusetzen. So könnte das Angelverbot in der Schonzeit auf Hobbyangler ausgeweitet werden. Bislang gelte es nur für Berufsfischer. „Es macht keinen Sinn, wenn die kommerziellen Fischer nicht rausdürfen, gleichzeitig sich die privaten Angler damit brüsten, dass sie die größten Dorsche herausgeholt haben“, sagte Zimmermann. Von Bedeutung könnte auch der norwegische Ansatz einer personenbezogenen Höchstfangmenge sein, dort dürften pro Tourist maximal 15 Kilogramm Fischfilet ausgeführt werden. Bei den möglichen Konsequenzen aus der Studie müsse aber bedacht werden, dass Kutterangeln für den Tourismus in Küstenländern von großer Bedeutung sei.
 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Fischerei
 
Mit Fischerei bezeichnet man die Wirtschaftszweige, die sich mit dem Fangen und Züchten von Fischen und anderen Wassertieren zur Nahrungsgewinnung und Weiterverarbeitung beschäftigen. Die Fischerei zählt zum primären Wirtschaftssektor, zu dem auch Landwirtschaft und Bergbau gehören. Wichtig für eine nachhaltige Fischerei ist eine verlässliche und langfristig angelegte Fischereiforschung, wie sie in Deutschland z. B. von der Bundesforschungsanstalt für Fischerei betrieben wird.

Eine Sonderform der Fischerei ist die Aquakultur, das Züchten von Wasserlebewesen.

Gefangen werden auch wirbellose Tiere wie Weichtiere (Mollusca) und Krebse (Crustacea), deren Anteil, soweit dieser statistisch überhaupt erfasst wird, im Vergleich zu den Fischen bescheiden aussieht. Unter den wirtschaftlich bedeutenden Mollusken herrschen die Muscheln wie Austern, Miesmuscheln und Kamm-Muscheln vor, die in gemäßigten Zonen auch bewirtschaftet werden. Die zahlreichen befischten Großkrebsarten wie Hummer, Langusten, Kaisergranat oder Schmalhummer, sowie Krabben und Garnelen gehören alle in die Kategorie der Delikatessen.

Das Fleisch von Knorpelfischen wie Haien und Rochen, die als Nebenprodukt (Beifang) der Netz- und Angelfischerei anfallen, finden geteilten Zuspruch. Aus deren Leber, besonders von großen Arten (z. B. Grönlandhai) wird vitaminhaltiger Tran gewonnen. Die mit Placoid-Zähnchen durchsetzte Haut findet zum Schleifen von Holz und zur Herstellung von Leder Verwendung, die Bauchlappen des Dornhais werden geräuchert und als Schillerlocken verkauft.

Die Hauptanstrengungen der Seefischerei gelten jedoch einer relativ kleinen Zahl von Knochenfischen wie den Heringsartigen (Clupeidae), besonders vom Hering, sowie den Dorschartigen (Gadidae), zu denen auch der Kabeljau zählt. Wirtschaftlich sehr wichtig sind auch die Makrelenartigen (Scombridae), zu denen neben der Makrele auch die Thunfische gehören.

Auch der Fang von Meeressäugern (Walfang) ist ein Teilgebiet der Fischerei.

Fangtechniken und -methoden

In der langen Geschichte der Fischerei sind viele Fangtechniken und -methoden entwickelt worden, die sich grob in Fischerei in bestimmten Gewässertiefen -und Typen sowie die dabei angewandte Fangmethode gliedern lassen.

Jede Fangmethode besteht aus zwei Phasen

I. die Steuerung des Fischverhaltens, dies sind alle Maßnahmen, die eine Ortsveränderung des Fisches durch Erreger bewirken.

1. Anlocken
2. Scheuchen
3. Indifferenz (der Fischverhaltens, dies sind alle Maßnahmen, die eine Ortsveränderung des Fisches durch Erreger bewirken. Der Fisch kann sich dem Erfassen nicht widersetzen)

II. dem Erfassen des Fangobjektes

1. Vermaschen (Verhaken mit den Kiemen)
2. Labyrinth (reusenähnliche Geräte)
3. Seihen (Kescher oder Schleppnetz)
4. Haken (Angelhaken oder Harpune)
5. Saugen (Fischpumpe)

Von den Fischereifahrzeugen werden speziell angefertigte Netze durch das Wasser oder am Meeresgrund entlang gezogen. Die in den Netzen gefangenen Fische werden an Bord des Schiffes gezogen, wo sie häufig bereits weiterverarbeitet werden, z.B. zu Frostware.

 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Grundfischen
 
Grundfischen ist eine spezielle Art des Sportfischens bei dem keine Pose (Schwimmer) benutzt wird.

Beim Grundfischen wird der Köder mit Hilfe eines Bleies oder anderen Gewichtes am Gewässergrund festgehalten. Dadurch wird erreicht, dass vor allem Grundfische wie z. B. Aal, Zander, Karpfen und Karpfenartige gefangen werden. Die Bissanzeige erfolgt durch Registrieren der Bewegung der gespannten Schnur. Früher durch Glöckchen an der Rutenspitze, heute normalerweise durch elektronische Bissanzeiger und Schnurspannsysteme wie Kletteraffen oder Swinger.

Gerade das Karpfenangeln hat das Grundfischen in der letzten Zeit durch neue Montagen, Köder und die Einführung des elektronischen Bissanzeigers geradezu revolutioniert.

 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Multiplikatorrolle
 
Als Multiplikatorrolle oder als Abkürzung auch Multirolle wird die erste Art von Angelrolle bezeichnet, bei der der sich die Spule mit Hilfe einer Übersetzung schneller dreht als die Kurbel.

Verbreitung

Dieser Rollentyp wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden. Bei der Multirolle dreht sich die Spule sowohl beim Einkurbeln der Schnur als auch beim Auswerfen des Köders. Sie unterscheidet sich somit grundlegend von der Stationärrolle, welche in Deutschland nach wie vor wesentlich beliebter ist als die Multirolle. Dies liegt vor allem daran, dass viele Angler den Wurf mit der Multirolle scheuen, bei dem sich, bedingt durch die hohe Drehzahl der Spule beim Werfen, bei ungeübten Anwendern leicht Perücken bilden können.

In Ländern wie den USA oder Skandinavien, wo hauptsächlich Kunstköder benutzt werden, fischen fast alle Angler mit Multirollen. Im Zuge des Booms der Vertikal- und Jerkbaitangelei greifen jedoch auch deutsche Angler vermehrt zu diesen Rollentypen. Grob unterteilen kann man die Multirollen in Wurfmultis, die überwiegend bei der Wurfangelei mit Spinnködern (Spinnfischen) Verwendung finden und "normale" Multis. Moderne Wurfmultis verfügen über Reibungsbremsen und Fliehkraftbremsen, welche das Werfen damit sehr einfach und angenehm gestalten. Oft kann man sogar größere Wurfweiten als mit der Stationärrolle erreichen.

Handhabung

Köderkontakt und Drillgefühl sind mit der Multirolle wesentlich intensiver als mit der Stationärrolle, weshalb Experten schon lange darauf schwören. Sie sind meist mit einer Schnurführung ausgestattet, welche die Schnur ordentlich auf die Spule verteilt und auch gute Würfe zu ermöglichen. Diese Rollen haben fast immer eine Sternbremse, welche an der Kurbel angebracht ist sowie über einen sog. „tumbbar“, eine Art Knopf, der mit dem Daumen zu bedienen ist und die Spule fürs Werfen in den Freilaufmodus schaltet.

Die Handhabung ist damit noch einfacher als mit einer Stationärrolle, bei der man immer beide Hände benötigt, um die Rolle wurfbereit zu machen. Die „normalen“ Multirollen werden im Normalfalle immer dort eingesetzt, wo eine Multirolle aufgrund ihrer konstruktionsbedingten Robustheit von Vorteil ist. Typische Beispiele hierfür sind etwa das Tiefseeangeln in Nordeuropa und das sogenannte Big Game Angeln auf große Meeresraubfische wie Marlin, Hai und Thunfisch. Oft verfügen diese Rollen nicht über eine Schurführung, da sie den gewaltigen Belastungen beim Fang extrem kämpferischer Meeresfische bei Verwendung von teilweise bis zu 60 Kilogramm (130lbs)tragenden Schnüren nicht oder nicht lang genug standhalten würden. Normale Multis mit Sternbremsen werden vor allem beim Fischen auf kleine bis mittlere Grundfische verwendet.

Beim Schleppfischen dagegen werden meist Hebelbremsen benutzt, selbst bei relativ leichten Gerätezusammenstellungen (12, 16, 20, 30 lbs IGFA class). Die Hebelbremse ist während des Drills deutlich einfacher und gefühlvoller zu verstellen als die klassische Sternbremse. Überdies verfügt eine Rolle mir Hebelbremse über größere Bremsscheiben, welche nicht so leicht überhitzen. Ein großer Vorteil, wenn man bedenkt, daß schon ein mittlerer Thunfisch oft über 200m Schnur in einem Zuge von der Rolle nimmt und dabei Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h erreicht.

 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Fliegenrute
 
Als Fliegenrute oder Flugangel wird eine Angelrute bezeichnet, die zum Angeln mit der künstlichen Fliege verwendet wird. Fliegenruten weisen unter anderem eine im Vergleich zu Spinnruten eher parabolische Aktion auf, da mit ihrer Hilfe die schwere Fliegenschnur durch das »Werfen« die erwünschte Distanz zwischen Fischer und meist federleichten Fliege erreicht wird.

Klassifizierung von Fliegenruten

Fliegenruten werden in AFTMA-Klassen (American Fishing Tackle Manufacturers' Association) entsprechend der mit der jeweiligen Rute werfbaren Schnurklassen, eingeteilt. Weiter gibt es eine Einteilung in Einhand- und Zweihandruten. Letztere werden vorzugsweise zum Angeln auf große und kampfstarke Fische, wie etwa den atlantischen Lachs verwendet.

Materialien

Heutige Fliegenruten werden meist aus Kohlefaser gefertigt, gelegentlich wird auch noch Hohlglas verwendet, das allerdings schwerer und in der Aktion langsamer ist. Einige Fliegenfischer fischen mit Ruten aus gespleißtem (gespliesstem) Bambus (Bambusart Arundinaria Amabilis, neuerdings Pseudosasa amabilis, welche einen besonders ausgeprägten Anteil an sogenannten »Kraftfasern« im äußersten Wandungsbereich aufweist), diese verfügen aber über eine andere, natürlichere Aktion (Biegungskurve) und verlangen eine dementsprechend angepasste Wurftechnik. Noch heute werden gespliesste Ruten aus Bambus gebaut, deren Aktionen heutigen Anforderungen der Fliegenfischer durchaus gerecht werden. Je nach der Art der Herstellung, des verwendeten Bambus, der individuellen Merkmale einzelner Hersteller und der verwendeten sog. »taper«, d.h. der gewählten Struktur der »Verjüngung« vom Ende bis hin zur Spitze, entstehen sehr spezifische Ruten für höchst individuelle Erfordernisse und Vorlieben. In den letzten Jahren deutet sich ein verstärktes Interesse an gespliessten Fliegenruten an, nicht zuletzt auch aus Gründen der deutlich höheren Werthaltigkeit bei Ruten namhafter Hersteller.

 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Hamenfischerei
 
Die Hamenfischerei wird als eine der umweltschonendsten Fischfangtechniken bezeichnet. Sie schleift nicht wie andere Techniken ihre Netze durch das Wattenmeer und den Fluss- oder Meeresboden und zerstört viel von Bewuchs und Tierwelt. Sie zeichnet im Gegensatz zum Pflug keine Furchen in den Boden und wirbelt den Schlick dadurch auch nicht auf. Außerdem werden während des Fischens die Motoren nicht benutzt, da das Schiff während des Fischens ruhig in der Strömung liegt. So können die Fische "gehältert" werden, was bedeutet, dass sie lebend in einem Wasserbehälter gehalten werden können.

Die Technik

Der Fischer lässt an langen Ketten zwei große vierschauflige Anker parallel auf dem Meeresboden absenken. Haben die Anker sich in dem Schlick verhakt und hat sich das Schiff mit dem Strom positioniert, werden auf beiden Seiten des Schiffes die Hamen ins Wasser gesenkt. Hamen bestehen meist aus zwei rechteckigen Netzen mit einer großen Tasche, die von je zwei großen Holz-, oder Eisenstangen horizontal, (bei vier Stangen auch vertikal) sowie einem Seilsystem auseinander gehalten werden. Zum Aufstellen dieser Hamen wird ein Beiboot benötigt. Die Fische schwimmen gegen den Strom und werden so mit dem Schwanz voran in die Netze getrieben und sammeln sich in den mehrere Meter langen Netztaschen, auch „Netzsteert“ genannt. Mit Steert wird im Plattdeutschen auch der „Hintern“ betitelt. Noch bevor die Strömung nachlässt, werden die Hamen, die beiden Stangen, geschlossen, so dass die Fische nicht mehr entkommen können. Der Netzsteert wird nun vorsichtig geöffnet und die Fische lebend mit dem Kescher in die Bünn, einem Raum im Inneren des Schiffes, zur Aufbewahrung gesetzt. Der Beifang kann so auch wieder freigelassen werden.

In früheren Zeiten wurde mit der gleichen Technik, den Setzhamen, in den Flüssen vom Ufer aus gefischt.

 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Langleinen-Fischerei
 
Die Langleinen-Fischerei ist eine Art des Fischens in der industriell betriebenen Hochseefischerei. Dabei werden an einer aus Kunststoff gefertigten Hauptleine (auch Grundleine oder Mutterleine genannt) mit unzähligen Köderhaken versehene Nebenleinen ausgelegt. Langleinen können bis zu 130 Kilometer lang und mit mehr als 20.000 Köderhaken versehen sein. Anzahl der Köder und Länge der Leine varieren allerdings stark.

Als Köder werden Makrelen oder Tintenfisch verwendet. Aus Südamerika, z.B. Peru, ist bekannt, dass auch Delfinfleisch als Köder in der Hai-Langleinenfischerei verwendet wird.

Zielfischarten sind Schwarzer Seehecht, verschiedene Thunfischarten, Kabeljau, Schwertfisch, Heilbutt, Mahimahi (Dolphin Fish), Haie und andere, zumeist wertvolle Speisefischarten. Die Vorteile dieser Fischereimethode sind die im Vergleich zum Fang mit Netzen geringen Beschädigungen der Zielfische, und dass der Meeresboden nicht beschädigt oder zerstört wird, wie dies z.B. beim Einsatz von Grundschleppnetzen oder Baumkurren der Fall ist.

Langleinenfischerei ist vor allem in den Gewässern der Südhalbkugel (Südamerika, Afrika, Australien, Antarktis/Südpolarmeer) sehr verbeitet, wird aber auch in der Nordsee zum Fang von Kabeljau und in der Ostsee zum Dorsch- und Aalfang sowie im Mittelmeer eingesetzt.

Techniken der Langleinenfischerei

Grundsätzlich werden zwei verschiedene Einsatzformen unterschieden, die pelagische Langleinenfischerei und die Grundfisch-Langleinenfischerei.

Pelagische Langleinenfischerei

Bei der pelagischen oder halbpelagischen Langleinenfischerei bringen Fangschiffe die Leinen an oder nahe der Wasseroberfläche aus und lassen sie treiben (keine Verankerung). Mittels an Bojen befindlichen Radio-Transmittern ist es dem Fischkutter später möglich, das Fanggerät wiederzufinden und einzuholen. Mit dieser Methode werden vor allem große Thunfischarten oder Schwertfische gefischt.

Grundfisch-Langleinenfischerei

Hierbei werden die Langleinen am Meeresboden versenkt und horizontal zu diesem verlaufend verankert. Die auch Grundfischerei genannte Technik wurde 1988/89 zum Fang des Schwarzen Seehechts und anderer nahe oder am Meeresboden lebender Fischarten eingeführt und hat seither starke Verbreitung gefunden. Es wird in Tiefen von 500 bis 2.500 Metern mit über 5 Kilometer langen und mit bis zu 5.000 Köderhaken bestückten Leinen gefischt.

Kritik

Wurde die Langleinenfischerei anfänglich als effektive und selektive Fangtechnik gepriesen, wird sie heute wegen ihrer hohen Beifangraten heftig kritisiert. Nach Angaben der FAO von 2005 lag die Beifangrate durchschnittlich bei ca. 20 Prozent der Gesamtfangmenge. Zahlreiche Naturschutzorganisationen prangern sie als eine der größten Bedrohungen für Nicht-Zielfischarten wie Haie oder Rochen sowie für Seevögel wie verschiedene Albatrossarten (insbesondere im Südpolarmeer) und Fregattvögel als auch für Meeresschildkröten an. Hinzu kommt die mittlerweile starke Überfischung der Zielfischarten wie beim Schwarzen Seehecht oder Roten Thunfisch (Mittelmeer), insbesondere durch illegal operierende Piratenfischer.

Seevögel

Die nahe der Wasseroberfläche während des Setzens der Leinen ausgebrachten Köder ziehen Seevögel auf der Suche nach Nahrung an. Sie verhaken sich und werden beim Absinken der Leine ertränkt. Nach Schätzungen von BirdLife International muss man auf 2.500 Haken einen toten Albatross rechnen. Da jährlich schätzungsweise 200 Millionen Haken ausgebracht werden, sind mittlerweile alle 21 Abatrossarten gefährdet oder akut vom Aussterben bedroht. Nahezu ausgerottet ist bereits der Amsterdaminsel-Albatros, von dem nur noch knapp über 100 Exemplare existieren. Umweltorganisationen schätzen, dass in allen Weltmeeren jährlich 300.000 dieser Seevögel bei der Langleinenfischerei getötet werden.

Bereits 1997 wurde die Aktion Rettet die Albatrosse ins Leben gerufen und 2001 das Übereinkommen zum Schutz von Albatrossen und Sturmvögeln der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten von verschiedenen Staaten unterzeichnet. Das Agreement on the Conservation of Albatrosses and Petrels (ACAP) genannte Abkommen trat allerdings erst am 01. Februar 2004 in Kraft.

Haie und Rochen

Haie werden sowohl gezielt befischt aber auch, wie Rochen, als unabsichtigter Beifang getötet. Nach einer Studie des WWF vom Juli 2007 sollen allein im Südostatlantik jährlich sieben Millionen Haie und Rochen als Beifang bei der Langleinenfischerei auf Thunfisch, Schwertfisch und Seehechte verenden (ca. 5,5 Millionen Blauhaie und ca. 1,1 Millionen der bedrohten Makohaie). Allerdings sei die Dunkelziffer wegen der illegalen Fischerei hoch. Allein durch die Langleinen-Fischerei sollen heute etwa 20 % aller Haiarten vom Aussterben bedroht sein.

Meeresschildkröten

Besonders Lederschildkröten, Unechte Karettschildkröten und Karettschildkröten sind durch die Langleinenfischerei gefährdet. Die Schätzungen über die jährlichen Verluste gehen weit auseinander. Im Mittelmeer soll die jährliche Beifangrate ca. 20.000 Unechte Karettschildkröten betragen, weltweit zwischen 250.000 und 400.000 liegen. Die Tiere sterben an Verletzungen, die ihnen die Haken zufügen oder sie ertrinken, weil sie sich nicht mehr von ihnen befreien können.

Alternativen

Durch verschiedene Modifikationen am Fischereigerät können die hohen Beifangraten bei der Langleinenfischerei drastisch gesenkt werden. So ließe sich der Seevogelbeifang sehr leicht vermeiden, da die Seevögel sich in der Regel beim Schießen der Leinen auf die Köder stürzen. Werden die Leinen durch ein bis in etwa 10 Meter Wassertiefe reichendes Rohr geschossen, können Albatrosse oder Fregattvögel nicht nach den Ködern tauchen. Eine andere Methode sind so genannte Vogelscheuchen-Leinen bei denen farbige Bänder die Vögel abschrecken. Laut WWF ist diese Metode in Südafrika bereits vorgeschrieben, wird aber nur unzureichend angewandt.

Der Beifang von Meeresschildkröten lässt sich z.B. durch spezielle Rundhaken um 90 % reduzieren, ohne dass dabei weniger Fisch gefangen wird.

Ein oberhalb der Haken angebrachter Magnet schreckt Haie ab und könnte deren Beifangrate deutlich senken.

Das Setzen beköderter Langleinen in Tiefen ab 100 Metern beim Thunfischfang im tropischen Ostpazifik würde sowohl den Beifang von Haien und Rochen als auch den von Meeresschildkröten minimieren, da diese meist an Haken oberhalb von 100 Metern Tiefe gehen, während Thunfische in Tiefen unterhalb von 100 Metern gefangen werden. Diese Methode wird bereits von der Fischereiabteilung der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten NOAA in US-Gewässern getestet.

Die Umweltorganisation World Wildlife Fund schreibt jährlich einen Wettbewerb aus, bei dem Fangmethoden auszeichnet werden, die Beifang reduzieren oder vermeiden.

 
 
Kommentare (0)  Weitere Informationen
 
 
Kategorie: Fischen : Spinnrute
 
Die Spinnrut