Der Urlaub mit Angerute in Tschechien

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Viele Touristen kommen in die Tschechische Republik der Fische und des Fischens wegen. Für die Einhaltung von Vorschriften, denen das Angeln unterliegt, sorgen mehrere Vereinigungen bzw. Institutionen, so der Tschechische Angelverband, der Mährische Angelverband, die Staatlichen Wälder, die Wälder im Besitz der Armee, das tschechische Umweltministerium sowie etliche weitere selbständig registrierte Anglervereinigungen.

Die Angelerlaubnis erhalten Sie von der zuständigen Behörde bzw. Organisation, unter deren Verwaltung das jeweilige Gewässer fällt; vorzulegen ist der staatliche Angelschein. Dieser gilt für ein Revier, eine Region oder aber das Territorium der Wirksamkeit des Angelverbades, je nach dem, wo man zu angeln gedenkt. Die Angelerlaubnis kann sich auf einen, zwei, sieben bzw. vierzehn Tage, einen Monat, ein halbes Jahr bzw. ein Jahr erstrecken.

Den staatlichen Angelschein stellt nach Vorlage des Reisepasses das Kreis-, Stadt- oder Gemeindeamt aus. Seine Gültigkeitsdauer kann sich auf einen bzw. zwei Tage, auf eine Zeit, die kürzer ist als ein Jahr, oder auf ein Jahr belaufen. Jugendlichen unter 15 Jahren wird prinzipiell nur eine einmalige Angelerlaubnis ausgestellt.

Die Angelreviere werden grundsätzlich in fließende Gewässer, in denen Fische der Familie der Lachsfische geangelt werden, und in ruhende Gewässer, in denen Raubfische und Friedfische (Karpfen) geangelt werden, unterteilt.
Beliebte fließende Gewässer:

Die Moldau bei České Budějovice, die Otava bei Sušice, der Lipno-Stausee, die Střela, die Iser bei Harrachov, die Kamenice oberhalb von Děčín, der Oberlauf der Adler, die March.
Ruhende Gewässer:

Ruhende Gewässer:

Die Talsperren Orlík und Lipno, der Stausee Hněvkovice, die Elbe nahe der Staatsgrenze, die Stauseen Mušovské nádrže, Slezska Harta, Nechranice, Skalka bei Cheb, Hracholusky.
Die Angelsaison:

In den fließenden Gewässern wird vom 16.April bis Ende November geangelt. Vom 18.März bis zum 14. Juni dauert die Schonzeit für die ruhenden Gewässer. In geschlossenen ruhenden Gewässern (Stauseen, Seen, in ruhigen Flussarmen, Wasseraugen, Erdbrüchen und Teichen) endet die Schonzeit schon am 30. April. In ausgewählten ruhenden Gewässern ist das Angeln ganzjährig gestattet. Raubfische werden in ruhenden Gewässern in der Zeitspanne vom 15. Juni bis zum Jahresende geangelt.

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